Tipps zu Präsentationen werden auch in diesem Jahr Thema dieses Blogs sein. Es gibt einfach zu viele schlechte Präsentationen und zu wenige gute Redner. Hier ein lustiges Beispiel, wie wir es alle kennen, aber nicht mehr sehen wollen…
Den ersten Artikel des Jahres widmen wir Niklas Sum, der momentan als Product Owner bei www.betterplace.org tätig ist. Nach seinem Studium der Betriebswissenschaft arbeitete er bis 2009 bei SportScheck in München. Seit Januar 2010 unterstützt er das Produktmanagement bei betterplace.org in Berlin. Privat ist der Umweltschutz eines der zentralen Anliegen von Nicklas, der unter anderem das Projekt www.energie-ohne-zukunft.de auf die Beine gestellt hat. Als Product Owner ist er dort für die Weiterentwicklung der Website zuständig, an der täglich mit einem Scrum Team gearbeitet wird. Niklas beschreibt im Interview, wie sein Tagesgeschäft bei betterplace.org aussieht, welche Herausforderungen auf ihn warten und gibt hilfreiche Tipps, die für die Arbeit in der Rolle als Product Owner hilfreich sind.
Das Schwierigste ist häufig das Setzen von Prioritäten. Auf der einen Seite stehen die Stakeholder mit sehr vielen guten Ideen, auf der anderen Seite ein relativ kleines Entwicklerteam. Hier die richtige Entscheidung zu treffen, was auf die Product Roadmap kommt, in der “Icebox” landet oder auf die ganz lange Bank geschoben wird, ist essentiell. … mehr

Der Gewinner des Gewinnspiels aus letzter Woche wurde ermittelt und von mir kontaktiert. Er darf sich über ein handsigniertes Buch “Management 3.0” von Jurgen Apello freuen. Herzlichen Glückwunsch!
An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen Sven Röpstorff, Susanne Reppin, Katja Roth und Ralf Wirdemann für Ihre Mitarbeit und Fachbeiträge recht herzlich zu danken. Mein Dank gilt auch allen Interviewpartnern für die aufschlussreichen Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
Vielen Dank allen neuen und treuen Lesern, die auch in 2012 interessante Beiträge erwarten können.
Kaum kommt man aus dem lang ersehnten Jahresurlaub zurück, da neigt sich das Jahr auch schon dem Ende zu. Für mich war es ein sehr arbeitsreiches Jahr, welches zügigen Schrittes auf das Jahresende zugegangen ist. Ich habe viel meiner privaten Zeit der Fortführung des Blogs gewidmet, neue Dinge ausprobiert und an weiteren Ideen gearbeitet. Die Arbeit mit meinen Teams hat mir auch in diesem Jahr viel Freude bereitet und ich konnte allerhand dazu lernen. Ich freue mich auf 2012, mit seinen neuen persönlichen, fachlichen und menschlichen Herausforderungen. Nachfolgend einige Zahlen, wie sich projekt-log.de in 2011 weiterentwickelt hat, inklusive Weihnachtsgewinnspiel.

Auf der AgileEE 2011 Conference in Kiew hatte ich das Vergnügen, einen Workshop über Schätzmethoden auszurichten. Die Teilnehmer waren begeistert, da der größte Teil bisher nur Planning Poker kannte und es trotz aller Einschränkungen benutzte. Wir haben Planning Poker mit dem Team Estimation Game verglichen, das ich hier im Blog bereits vor einiger Zeit beschrieben habe (weitere Links unten) und außerdem mit Magic Estimation. Während das Team Estimation Game in letzter Zeit mehr und mehr Anhänger gefunden und Variationen wie Silent Grouping entwickelt hat, ist Magic Estimation noch nicht so bekannt.
Ich werde in diesem Beitrag Magic Estimation erklären, so dass Ihr Eurem Schätzungsportfolio eine weitere Methode hinzufügen könnt.
Die ursprüngliche Idee für Magic Estimation stammt von Lowell Lindstrom, der 2008 “Affinity Estimation” vorgeschlagen hat. Boris Gloger hat Lowell’s Idee aufgegriffen und zu Magic Estimation weiterentwickelt.Verglichen mit Planning Poker bekommt man mit Magic Estimation ein sehr gutes Schätzergebis in kurzer Zeit.
Alle User Stories müssen auf einzelnen Karten vorliegen. Man benötigt einen Tisch, der idealerweise von allen Seiten zugänglich ist. Auf dem Tisch werden Karten mit T-Shirt-Größen ausgelegt (XS, S, M, L, XL, XXL, jeweils eine). Anschließend versammelt sich das ganze Team um den Tisch und die User Stories werden zufällig und gleichmäßig unter den Teilnehmern aufgeteilt.. … mehr
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