05.03.2013
von Robert Wiechmann
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Buchrezension Personal Kanban

Personal Kanban ist ja so im Allgemeinen ein interessantes Thema und aktuell in aller Munde. Da ich privat, für meine diversen Projekte und viele private Tätigkeiten stets ein Board pflege, fand ich das Buch mit dem Titel “Personal Kanban – Visualisierung und Planung von Aufgaben, Projekten und Terminen mit dem Kanban-Board” interessant. Bisher hatte ich meine Kenntnisse aus meiner täglichen Arbeit in meine Personal Kanban Boards einfliessen lassen und war gespannt, was ich noch zusätzlich durch das Buch in Erfahrung bringen konnte. 

“Alle, die ihre Aufgaben, Projekte und Termine im Berufsleben, Privatleben und sozialen Leben stressfreier und effektiver organisieren möchten.”

Mit dieser Beschreibung, die auf dem Buchrücken zu finden ist, fühlt sich jeder sofort angesprochen und möchte mehr erfahren. Weiterlesen →

29.01.2013
von Sven Röpstorff
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Chapeau! dem Product Owner

Chapeau! dem Product OwnerWenn ich Scrum in einem Unternehmen einführe, geschieht dies in der Regel in den folgenden Stufen:

  1. Durchführung eines Scrum Basics Workshops mit möglichst vielen Mitarbeitern, damit alle die neue Arbeitsweise verstehen und mit den Begriffen und Artefakten von Scrum vertraut sind
  2. Operative Arbeit als Scrum Master mit mindestens einem Team, um nicht nur über Scrum zu reden, sondern es aktiv mit den Kollegen zu leben. Meistens geht dies mit der Rolle als Agile Coach für das gesamte Unternehmen einher

Sowohl als Scrum Master als auch als Agile Coach erkläre ich den Product Ownern aus meiner jeweiligen Perspektive, wie sie ihre Rolle ausfüllen sollen. Aber jetzt hat sich etwas geändert: Kürzlich habe ich selbst die Rolle des Product Owners übernommen. Diese Erfahrung hat meine Perspektive von der Arbeit eines Product Owners signifikant verändert. Weiterlesen →

20.12.2012
von Susanne Reppin
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Personal Kanban Board im Weihnachtsdesign

Letzte Woche hatte ich zwei meiner Personal Kanban Boards vorgestellt. Aus gegebenem Anlass, habe ich mich heute zu einer Weihnachtsedition hinreißen lassen, die ich gerne als Anregung mit euch teilen möchte:

  • Tannenwald – mein Backlog
  • Tanne - eine sortierte Eingangs Queue (WIP = 10)
  • Ich schmücke den Baum – in Bearbeitung (WIP = 2)
  • Strahlend geschmückter Weihnachtsbaum - Fertig

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07.12.2012
von Susanne Reppin
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Personal Kanban überall… “Du bist echt schräg!”

Ich experimentiere gerne und so praktiziere ich Personal Kanban auf meinem Schreibtisch im Büro und Familien-Kanban zu Hause mit meinem 5-jährigen Sohn. Kommentare von anderen, wie “Du bist echt schräg!” nehme ich dabei gelassen hin, denn mir macht es einen “wahnsinnigen” Spaß und mein Sohn ist völlig begeistert.

Der größte positive Effekt dabei, dass alles viel entspannter ist. Im Büro scheine ich nahezu nichts mehr zu vergessen und ich fühle mich total gut organisiert. Zuhause sind Problemthemen, wie “Zähneputzen” plötzlich Spaß, weil mein Sohn mitbestimmt wann die Karte “Zähneputzen” dran ist. Wir malen die Karten, besonders mein Sohn malt, so weiß er was auf den Karten steht und das System ist sowieso kinderleicht. Ausserdem finde ich, dass die Agilen Werte für Kinder so wohltuend sind: Kinder auf Augenhöhe begegnen, Respektvolles Miteinander, Zuhören, Mut, Offenheit, ständige Verbesserung,… Weiterlesen →

01.12.2012
von Robert Wiechmann
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Buch Scrum in der Praxis zu gewinnen

Es weihnachtet sehr. Die Weihnachtsmärkte haben schon geöffnet und die Vorweihnachtszeit blüht richtig auf. Daher machen Sie sich jetzt noch schnell selber ein Geschenk und nutzen Sie die Möglichkeit auf www.scrum-in-der-praxis.de ein Buch mit dem gleichnamigen Titel zu gewinnen.

Ich drücke Ihnen die Daumen!

26.11.2012
von Robert Wiechmann
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100% Auslastung – alles Einstellungssache

Boris Gloger schrieb vor einiger Zeit, dass Denken in Auslastung blödsinnig ist. Angeregt durch den Beitrag und das Thema, fielen mir Situationen ein, bei denen Manager auf mich als Scrum Master oder meinen Product Owner zukamen und behaupteten, dass die Teams, mit denen ich arbeitete, nicht ausgelastet seien. Nach einem kurzen Gespräch mit den Managern und betroffenen Teammitgliedern, konnte ich mir dann schnell ein Bild von der eigentlichen Situation machen und die Kommunikation in die richtige Richtung lenken. Wie kam es zu der Annahme und was tue ich in diesen Situationen?

Das Missverständnis

Treffen sich ein Manager und Entwickler auf dem Flur. Sagt der Manager „Na, wie läufts bei euch im Team, kommt ihr voran?“ Darauf sagt der Entwickler „Diesen Sprint habe ich nicht wirklich etwas zu tun, da das Sprint Backlog nur Backlog Items für die Frontend-Entwickler enthält.“ Denkt sich der Manager „Hmmm…, da sitzt jemand rum und hat nichts zu tun!“.

Sie merken, dieser angedeutete Witz hat keine Pointe, weil diese Situation in vielen Unternehmen zum Alltag gehört. Was so nebenbei beim Small-Talk ausgetauscht wird, wirkt sich häufig in falschen Annahmen aus. Leider ist es bei vielen Managern immer noch so, dass sie annehmen, eine 100% Auslastung sei erstrebenswert. Wenn also jemand sagt, dass er „nichts zu tun hat“, dann bedeutet dies für den Manager, dass nicht effizient gearbeitet wird oder der Drang zum regulierenden Eingreifen steigt. Als Scrum Master ist es in diesen Situationen wichtig, in Richtung Management und Scrum Team zu kommunizieren. Weiterlesen →

19.11.2012
von Sven Röpstorff
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Ein Story Owner hält den Fokus auf der User Story

Ich beobachte häufig, dass eine User Story vom Entwicklungsteam als „Done“ betrachtet wird, meist besiegelt durch die Abnahme des Product Owners. Tatsächlich hat aber oft keine finale Überprüfung der Definition of Done stattgefunden. Jedes Teammitglied verlässt sich darauf, dass ein anderes Teammitglied die Punkte noch einmal geprüft hat und wenn der Product Owner die Story abgenommen hat, verschwindet sie aus dem Fokus. Spätestens beim Review wird plötzlich deutlich, dass etwas nicht wie gewünscht funktioniert.

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17.10.2012
von Katja Roth
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Feedback, please!

Zur Durchführung von Sprint-Retrospektiven gibt es eine Vielzahl von Methoden. Viele dieser Techniken sind ausschließlich auf den vergangenen Sprint ausgerichtet und leiten davon ausgehend Anpassungen des Arbeitsprozesses ab. Von Zeit zu Zeit verlasse ich mit meinem Team jedoch gerne den Sprint-Fokus, damit wir uns verschiedene Themenkomplexe vornehmen können, die in einer üblichen Retrospektive oft zu kurz kommen.

So halte ich es für wichtig von Zeit zu Zeit die Zusammenarbeit und die Beziehung der Teammitglieder untereinander unter die Lupe nehmen, um Vertrauen und einen offenen Umgang im Team zu fördern. Eine tolle Methode ist hier das Speed-Feedback, das ich neulich kennengelernt habe. Dabei geben Mitglieder des Teams einander paarweise in einem geschützten Raum Feedback. Gesprächsregeln sind nicht vorgegeben. Im Sinne eines respektvollen Gesprächsverlauf sollte jeder natürlich die Regeln des Feedback-Gebens beachten.

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12.10.2012
von Sven Röpstorff
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Wer ist wann da? – Der Sprintkalender

Kürzlich habe ich mit Scrum Teams gearbeitet, die zum Teil aus Studenten bestanden, d.h. abhängig von ihrem Vorlesungsplan waren sie nicht jeden Tag des Sprints da. Bisher hatte ich in Sprint Plannings nach der jeweiligen Verfügbarkeit (incl. Urlaub) gefragt und die Teams haben auf dieser Basis ihr Commitment für den Sprint abgegeben. Im Laufe des Sprints habe ich dann aber bemerkt, dass eine gewissen Unsicherheit hinsichtlich der nichtanwesenden Teammitglieder bestand, z.B. vor dem Daily Scrum. “Kommt Eric heute rein?” “Hmm, bin mir nicht sicher, hat er heute keine Vorlesung?” “Nein, mittwochs ist er normalerweise im Büro, aber es kann sein, dass er gestern etwas von Klausurvorbereitung gemurmelt hat. Egal, Mel ist doch aber da, oder?” “Nein, Mel hat spontan einen Tag Urlaub genommen” “Mist, das wusste ich nicht, ich brauche sie für ein Code Review”. Weiterlesen →

09.10.2012
von Robert Wiechmann
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Creativity Jam Hamburg – 24 Stunden um die Welt zu retten

Meine geschätzte Kollegin Britta Ullrich hat mich heute gebeten auf das Creativity Jam Hamburg aufmerksam zu machen. Da ich Brittas Meinung teile, dass dieses Event auch für Agile Coaches, Product Owner oder Teammitglieder agiler Teams hilfreich ist, konnte ich ihre Bitte auch nicht abschlagen. Denn gerade beim Prozess der Softwareentwicklung sind oftmals Methoden gefragt, um Ideen zu finden, zu entwickeln oder Lösungen für Probleme zu erarbeiten. Möchte man bspw. herausfinden, was programmiert werden soll, dann fehlt häufig das richtige Werkzeug, um aus den zahlreichen Ideen die richtigen auszuwählen. Ziel ist es ja solche Produkte zu erstellen, die dem Nutzer oder Endkunden einen Mehrwert liefern, der die Nutzung oder Bezahlung rechtfertigt. Auf dem Creativity Jam lernen lernen sie Herausforderungen nutzerzentriert anzugehen und Methoden wie Service Design und Design Thinking anzuwenden. Alles was sie an dem Kreativ-Wochenende lernen, wird ggf. später sogar die Welt verbessern. Hier die Einladung zum Event. 

24 Stunden um die Welt zu retten – Sei dabei, wenn am Wochenende vom 2.11. bis 4.11.2012 der erste Creativity Jam Hamburg in den Räumen von XING startet. Der Creativity Jam ist die Hamburger Ausgabe des Global Sustainability Jams, einem Netzwerk lokaler Events rund um Kreativität und Innovation, die weltweit über 30 x an ebendiesem Wochenende stattfinden.

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