Im heutigen Interview beantwortet Felix Rüssel (36) meine knallhart gestellten Fragen. Felix arbeitet als Projektleiter und beschäftigt sich theoretisch wie auch praktisch seit 2001 mit Agilen Methoden. Anfänglich als Softwareentwickler in das Berufsleben gestartet, ist er über die Position als Softwarearchitekt und Technischen Beraters, heute als Projektleiter tätig. Dabei findet er den Blick von der anderen Seite, in der Rolle als Product Owner, sehr spannend.
Vielen ist Felix als Autor des Blogs www.armerkater.de ein Begriff. Dort finden sich viele Informationen zu den Themen Projektmanagement, Innovation, Organisation, Beschaffung und insbesondere Agile Ansätze.
Im Zusammenhang mit seiner momentanen Arbeitsstation in Karlsruhe, interessiert ihn vor allem die Projektarbeit im Nearshoring-Bereich. Hier sammelt er seit einigen Jahren Erfahrung gerade auch mit dem Einsatz Agiler Methoden. Weiterführende Informationen zu diesem Thema sind auf www.agile-nearshoring.com, seinem Blog oder auf Twitter (@armerkater) zu finden.
So, nun aber endlich zu den Fragen und derjenigen, die mir schon auf der Zunge brennt: Warum armerkater.de?
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Ganz entgegen meinen Projekten gilt für das Bloggen – es gibt keine Deadline. Oder doch?
via beanoriginal.net
In dieser Woche hat die Scrumjobs – Boris Gloger & André Häusling GbR ihre Pforten geöffnet. Auf www.scrumjobs.com können Unternehmen in einem Netzwerk aus über 3000 agil arbeitenden Personen, ihren nächsten Mitarbeiter finden. Dabei fungiert Scrumjobs als Vermittler bzw. Personalberatung zwischen Arbeitgebern die Arbeitskräfte mit agiler Expertise suchen und agilen Experten, die eine neue Herausforderung finden möchten.
Die Idee der Plattform ist nicht neu und kam mir sofort bekannt vor. Im Buch von Ralf Wirdemann Scrum mit User Stories – in dem die Idee von www.scrumcoaches.com den roten Faden durch das Buch bildet – hatte auch Ralf die Vision, eine Plattform für die Vermittlung von Dienstleistung im agilen Umfeld zu bauen. Im Gegensatz zu Scrumjobs sollte dies durch Empfehlungen funktionieren:
“Meine Vision ist es weiterhin, eine zentrale Plattform für Scrum-Coaches zu bauen, in der Unternehmen erfahrene Coaches anheuern können. Wichtig ist mir, dass die Reputation der Coaches auf Empfehlungen und nachgewiesen guter Arbeit basiert…”
Gut sind beide Ideen, denn die Nachfrage nach Kenntnissen im agilen Arbeitsumfeld steigt stetig. Die Frage die sich mir bei dem Thema stellt: Ist es nun eigentlich offiziell vertretbar, dass die Scrum Rollen als Jobtitel verwendet werden?
Interessanter Vortrag inklusive Präsentation zum Thema User Story Mapping von Jeff Patton. Ich habe mich noch nicht mit dem User Story Mapping beschäftigt, werde es aber tun müssen. Der Ansatz ist scheinbar sehr hilfreich, umfangreiche Zusammenhänge eines Systems transparent zu machen, Lücken zu erkennen und eine bessere Planung zu ermöglichen.
Ich habe die vergangenen zwei Tage auf der SEACON 2010 in Hamburg verbracht. Es war mein erster Besuch auf der SEACON, die im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde. In den Räumen des Atlantic Hotels Hamburg, erhielten die Sessions ihre ganz besondere Atmosphäre, gerade auch, da der Teilnehmerkreis nicht so groß war. Dies hatte etwas Sympathisches und schon fast Familiäres, da es genügend Platz für individuelle Fragen und offen geführte Diskussionen gab. Sicherlich wurde dies durch das Konzept der Konferenz geprägt, die mit ihren verschiedenen Formaten, eine Nähe zu den Vortragenden und Experten aufbauen konnte.
Ich habe vielen interessanten Vorträgen & Diskussionen beigewohnt, die mir Gedankenanstöße und Ideen geliefert haben. Besonders gut haben mir die interaktiven Formate der Konferenz gefallen, wie bspw. Pecha Kucha oder die Open Space Arbeitsgruppen. Gerne hätten alle Präsentationen im Stile von Pecha Kucha abgehalten werden können, da dies genau meinem Geschmack entspricht und ich doch wieder die eine oder andere vollgepackte Powerpoint-Präsentation vorgelesen bekam.
Ich kann einen Besuch der SEACON wirklich empfehlen, die hoffentlich auch im nächsten Jahr stattfinden wird. Die Vorträge, das Rahmenprogamm und Ambiente verleihen der Veranstaltung ihre ganz persönliche Note. Diese Meinung teilen mit mir auch viele andere Teilnehmer.
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