Scrum abseits der Arbeitswelt

Scrum in der Arbeitswelt einzusetzen wird ja heutzutage als Garant für erfolgreiche Projekte angesehen. Für einige Anwender ist die Konsequenz daraus, Scrum darüber hinaus im privaten Alltag zu nutzen. Besonders geeignet scheinen wiederkehrende Aufgaben wie der wochenendliche Putzplan, ein gemeinsames Essen in Familie oder der bevorstehende Besuch des Weihnachtsmanns zu sein.

Kinder scheinen für die Nutzung von Scrum prädestiniert. Tom Wujec hat mit seiner Marshmallow Challenge aufgezeigt, dass Kinder eingestandenen Firmenchefs einiges voraus haben. Wujec machte deutlich, dass Kinder eher iterativ vorgehen, als nur den einen „richtigen“ Weg zu verfolgen. Peter Stevens (siehe auch www.scrum-breakfast.com) hat sich dem Thema Kinder und Scrum angenommen und in der letzten Woche Scrum 4 Kids ins Leben gerufen. Wie aus seinem ersten Artikel zu erfahren ist, wird auch er über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit Scrum im privaten Alltag berichten. Nach Scrum in Schools ist dies ein weiteres Projekt, welches sich thematisch mit der Anwendung von Scrum neben dem Arbeitsalltag auseinandersetzt.

Autor: Robert Wiechmann

Robert Wiechmann arbeitet als Agiler Projektmanager vorrangig in der Rolle als Scrum Master und Kanban Coach. Zu seiner Leidenschaft zählen die Arbeit mit Menschen, insbesondere der Aufbau von produktiven Agilen Teams und die praktische Anwendung von Agilen Softwareentwicklungsmethoden. Zusammen mit Sven Röpstorff verfasste er das Buch Scrum in der Praxis.

Ein Kommentar

  1. I’m only going off the English translation of your website but it looks like you’re doing a good thing here: using Scrum for schools and children. Way to go!