15. November 2010
von Robert Wiechmann
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10 Prezi Präsentationen zu Agilen Prinzipien aus 2010

Prezi ist ein klasse Tool, um seinen Präsentationen etwas mehr pepp zu geben. Hier eine kleine Zusammenstellung von Prezi Präsentationen zum Themengebiet Agilität.

The Hotness of Agile

 

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11. November 2010
von Susanne Reppin
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Statistiken für Kanban Teams – Verbesserungen aufdecken

Wer hat schon Lust auf Statistik? Dennoch ist eine Betrachtung bestimmter Messgrößen sinnvoll, um Verbesserungspotentiale aufzudecken. Wir praktizieren in manchen Kanban Teams den sehr praktischen und einfachen Ansatz, der sich in fünf Schritte aufteilt:

  1. Zeitfenster für die Durchlaufzeit „in progress“ – Cycle Time
  2. Erledigte Karten direkt am Board nach der Durchlaufzeit gruppieren
  3. Augenfällige Durchlaufzeiten ansprechen
  4. Lead Time – gesamte Durchlaufzeit von „Aufgabe entsteht“ bis „Fertig“
  5. Gibt es verschiedene Typen von Aufgaben?

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31. Oktober 2010
von Robert Wiechmann
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7 interessante Antworten von Marc Löffler

Mein heutiger Interviewpartner ist Marc Löffler (33). Marc habe ich auf der AgileEE 2010 persönlich kennengelernt, nachdem ich Gast seines Vortrags war. Als Leser seines Blogs www.scrumphony.com, war ich gespannt auf die Person, die sich hinter diesem amüsanten Profilbild auf Twitter versteckt.

Marc arbeitet seit acht Jahren als Projektmanager und beschäftigt sich als Scrum Professional (CSP) seit über vier Jahren mit Agilen Entwicklungsmethoden. Seine früheren Arbeitsstationen als externer Berater und Projektleiter bei Firmen wie DHL, Siemens oder EADS tauschte er gegen die aktuelle Arbeit als Agiler Coach bei der Sybit Gmbh ein.

1. Was motiviert dich in dem was du tust?

Jeden Tag zu versuchen, unser Arbeitsumfeld weiter zu verbessern und die Art und Weise wie wir arbeiten zu verändern. Weg von unseren strengen „Command & Control“ Strukturen, hin zu mehr Autonomie und Selbstorganisation.

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20. Oktober 2010
von Sven Röpstorff
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Agile Endreinigung

In den Köpfen vieler Menschen wird der Einsatz von Scrum und Kanban auf Softwareentwicklung eingeschränkt, zumindest jedoch auf Tätigkeiten innerhalb der IT-Abteilung. Dabei ist sogar bei Wikipedia schon Folgendes nachzulesen: “Scrum/Kanban is an iterative, incremental methodology for project management often seen in agile software development”. “Often seen, but not limited to” denke ich mir dabei immer. Nichtsdestotrotz werde ich bei Vorträgen und Workshops immer wieder mit diesem Vorurteil konfrontiert und bringe dann gern das Beispiel, wie man durch eine agile Vorgehensweise sogar Kinder dazu bringen kann, sich begeistert an der Endreinigung einer Ferienwohnung zu beteiligen. Weiterlesen →

19. Oktober 2010
von Robert Wiechmann
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Heilige Messe

Ich habe vor kurzem an einer Schulung teilgenommen. Diese wurde von einem anerkannten und bekannten Trainer durchgeführt, einem richtigen Spezialisten in seiner Domäne. Auf der Schulung musste ich wiederholt feststellen, dass manche Coaches häufig etwas von einem Priester haben und versuchen ihre Religion für das einzig Wahre und Glaubwürdige zu verkaufen.

Was mich genau daran stört ist, dass ich diesen Agilisten etwas mehr Weitblick zuspreche, als bspw. nur Kanban oder Scrum als Gottheit anzusehen. Sie müssen doch nicht so tun, als wären andere Glaubensrichtungen falsch. Als hätte es vorher nichts anderes gegeben, an das sie geglaubt hätten. Dabei sind doch genau diese Spezialisten einen langen Weg gegangen und haben erkannt und gelernt, welche Vor- und Nachteile die einzelnen Glaubensrichtungen haben. XP, Scrum oder Kanban egal was es sein mag, alle diese Methoden oder Werkzeuge haben etwas für sich.

Letztendlich sind es Instrumente, die sich nicht ausschließen sondern ergänzen. Agilität bedeutet ja vor allem auch, das einzusetzen, was funktioniert. Und da schöpft man meines Erachtens aus vielen verschiedenen Religionen. Es gibt nicht das ideale Werkzeug oder die ideale Methode. Es sind doch häufig viel mehr die Erfahrungen des Trainers oder Coaches, die er mit einem Griff in seinen Werkzeugkasten seinem Team weitergeben kann.

Ich würde mir wünschen, dass diese Priester offener mit ihrem Wissen umgehen würden, als gegen andere Glaubensrichtungen zu wittern.

In diesem Sinne, Atmen.

17. Oktober 2010
von Robert Wiechmann
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AgileEE 2010 – Ein Rückblick

In der letzten Woche war ich – wie 400 weitere Interessierte – in Kiew zu Besuch, um bei der Agile Eastern Europe Conference 2010 (AgileEE) dabei zu sein. Um es vorweg zu nehmen, die Konferenz war ein voller Erfolg. Ich habe einen großen Blumenstrauß an Ideen und Anstößen mitgenommen und viele interessante Leute kennengelernt. Selbst die Stadt ist eine Erfahrung wert und ich fühlte mich zwanzig Jahre zurückversetzt und sah schemenhaft Erinnerungen aus meinem Russischunterricht vor meinem Auge aufblitzen. Nachfolgend ein kurzer Abriss über meine Erlebnisse in der Ukraine, über eine sehr bunte, sympathische, agile und empfehlenswerte Konferenz.

Für alle, die nicht den ganzen Artikel lesen möchten, finden auf www.agileee.org alle Präsentationen der Konferenz. Zudem gibt es schon eine Reihe von Meinungen, Zusammenfassungen und Eindrücken (hier, hier, hier, hier, hier oder hier) wie diesem Beitrag.

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15. Oktober 2010
von Ralf Wirdemann
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Das vergessene C

User Stories sind ein inzwischen weit verbreitetes Mittel für das Anforderungsmanagement in agilen Softwareprojekten. Eine User Story beschreibt eine Anforderung aus Sicht des Kunden und besteht aus drei C’s: Card (Karte), Conversation (Konversation) und Confirmation (Akzeptanzkriterien). Die Karte, der sichtbare Teil einer Story, beschreibt den inhaltlichen Kern der Story mit Hilfe eines aussagekräftigen Satzes. Teil 2 einer User Story, die Konversation, ist der wichtigste Teil der Story. Konversation bedeutet, dass Details und konkrete Ausprägung der Story erst während ihrer Entwicklung im Dialog zwischen Product Owner und Entwicklungsteam besprochen werden. Confirmation, der dritte Teil einer User Story, sind ihre Akzeptanzkriterien. Akzeptanzkriterien sind eine Menge von Geschäftsregeln, die die Story konkretisieren und beschreiben, wann die Story fertig im Sinne der “Definition of Done” ist. Sie liefern klare und messbare Kriterien, was der Product Owner will und wann er mit der Story zufrieden ist.

Während die ersten beiden C’s, Story-Karte und Konversation, von vielen Teams gut angenommen und praktiziert werden, hapert es häufig beim dritten C, den Akzeptanzkriterien. Ich habe in mehreren Projekten die Erfahrung gemacht, dass Akzeptanzkriterien sowohl vom Product Owner als auch vom Team eher stiefmütterlich behandelt werden. Entweder werden sie gar nicht geschrieben oder in 5 Minuten als lieblose Liste schnell noch der Story hinzugefügt, damit der Scrum Master im Sprint Planning nicht meckert.

Im Folgenden möchte ich einige Argumente dafür liefern, dass Akzeptanzkriterien ein essentieller Pflichtbestandteil von User Stories sind, die nicht länger vergessen oder ignoriert werden dürfen:

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13. Oktober 2010
von Robert Wiechmann
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Neue Autoren auf Projekt-log.de

Sie sind Profis in ihrem Gebiet, haben viel zu erzählen und werden zukünftig über ihre Erfahrungen und Meinungen auf diesem Blog berichten. Ich freue mich sehr ihnen Susanne Reppin und Ralf Wirdemann als neue Autoren auf Projekt-log.de vorstellen zu dürfen.

Ralf Wirdemann [Autor, Agile Coach]

Zu Ralf Wirdemann muss ich eigentlich nicht viel sagen, da er u.a. als Autor des erfolgreichen Buches “Scrum mit User Stories” und vielen anderen Fach-Publikationen bekannt ist und sein Handwerk als Autor und Redner wirklich versteht. Ralf arbeitet aktuell als Freiberufler und unterstützt Unternehmen beratend bei der Anwendung Agiler Methoden. Sein neuestes Projekt ATDD Retreat 2011 zeigt, dass er immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist und sein Wissen gerne mit anderen teilt. Daher freuen Sie sich mit mir und seien Sie gespannt auf seine Artikel.

Susanne Reppin [Autorin, Agile Coach]

Susannes Erfahrungsschatz reicht über zwei Jahrzehnte hinweg. Momentan als Projektmanagerin und Agiler Coach in Hamburg tätig, unterstützt sie Teams bei der erfolgreichen Realisierung ihrer Projekte. Als Vortragende auf Konferenzen und Autorin von Fachbeiträgen zum Thema Scrum und Kanban ist sie vielen schon ein Begriff. Freuen Sie sich daher auf ihre vielseitigen Erfahrungen und Berichte aus dem Leben eines Agilen Coaches.

Was bedeutet das für projekt-log.de? Dieser durchaus positive Umstand führt unweigerlich dazu, dass es mittelfristig einige Veränderungen geben wird. Die Ideen sind schon da und benötigen nur etwas Zeit für ihre Umsetzung. Also freuen Sie sich schon bald auf weitere tolle Veränderungen und spannende Beiträge.

12. Oktober 2010
von Sven Röpstorff
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Sag mir, wie Du heisst …

Wenn ich in ein Unternehmen komme, höre ich von den Entwicklern oft Sätze wie “Ich bin nur zu 50% in dem Projekt” oder “Wenn es im Produktionssystem brennt, muss ich mich drum kümmern, das kann sonst keiner”. Auch aus meiner Zeit als Projektportfoliomanager einer Versicherung erinnere ich mich an Vorstandsentscheidungen der Art “Das ist aber wichtig und muss dann eben parallel zu den anderen Projekten laufen” oder “Dann müssen die Leute eben mal 120% geben”. Mal ganz abgesehen davon, dass hier Organisationen ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, kann man aus diesen wenigen Sätzen sicher Diskussionen ableiten, die Bücher füllen würden. Aber ich möchte auf etwas ganz Bestimmtes hinaus. Letzte Woche war ich auf der AgileEE 2010 in Kiew und habe dort an Mary Poppendiecks Master Class “Lean Software Development” teilgenommen. Mary hat uns ein Spiel vorgestellt, mit dem man Linienführungskräften hervorragend aufzeigen kann, wie unsinnig es ist, Entwickler mehreren Projekten gleichzeitig zuzuweisen, in der Hoffnung, so alles gleichzeitig und schnell abarbeiten zu können. Das Spiel heißt “Multitasking Name Game” und es stammt ursprünglich von Henrik Kniberg.

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