13.05.2011
von Katja Roth
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Neulich bei der Deploymentplanung

In meinem Projekt standen wir kürzlich vor der Herausforderung eine neue Deploymentplanung anfertigen zu müssen. Die Planung sollte die 5 Stagingstufen umfassen und alle notwendigen Aktivitäten inklusive Rollback- und Migrationsszenarien enthalten. Als Basis lag uns lediglich eine Excelliste vor, die zwar Deployment-Termine enthielt, aber weder Aktivitäten noch Abhängigkeiten zwischen den Systemen darstellte. Schlimmer noch wog die Tatsache, dass wir unserem Kunden nicht wirklich sagen konnten, in welchen Zeitfenstern ihm die Testumgebung für Abnahmetests zur Verfügung steht. Mit Excel als Planungswerkzeug waren wir also gescheitert.

Als nächstes haben wir es mit einem Gantt-Chart-Tool versucht, was leider genau so wenig funktioniert hat, weil es uns nicht die notwendige Flexibilität während unserer Planungssitzung gegeben hat. Schließlich kann nur eine Person die Tastatur bedienen. Weiterlesen →

29.04.2011
von Robert Wiechmann
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Lean Kanban University

David J. Anderson ist vielen als Sprecher auf Konferenzen, aber vor allem als Autor des Buches “Kanban: Evolutionäres Change Management für IT-Organisationen” (Titel der dt. Übersetzung) bekannt. Vor einiger Zeit wurde von ihm und anderen zum Thema Lean und Kanban www.leankanbanuniversity.com veröffentlicht. Die Seite wirbt einerseits für Kurse und bietet eine Datenbank mit weltweit agierenden Coaches im Bereich Lean Management & Kanban, verfügt aber zudem über umfangreiche Informationen zu den agilen Themenschwerpunkten.

Vom richtigen Weg den Wandel durchzuführen, sei es von klassischen Wasserfall-Projekten zu Kanban oder von Scrum zu Kanban, bis hin zu praktischen Tipps für die richtige Anwendung und dein Einsatz der Methoden, enthält die Website reichhaltiges Informationsmaterial in Form von Videos, Artikeln, Webinaren oder PDF-Dokumenten.

Wenn Sie mehr über das Thema Kanban erfahren möchten, dann lohnt sich ein Blick auf www.leankanbanuniversity.com.

26.04.2011
von Robert Wiechmann
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Schlichtheit

Liest man die Geschichte von Leo Babauta, ist man gleichzeitig gefesselt und fasziniert von dem Mann, der sein Leben von Grund auf verändert hat. Zumindest ging es mir so. Als Autor ist er mir von seinem Blog zen habits (www.zenhabits.net) bekannt. Über 200.000 Leser kann er dort aufweisen. Doch was lockt denn so viele Interessierte an? Ganz einfach, drei Buchstaben: ZTD. Zen to Done (ZTD) ist ein simples System, welches Leo Babauta weltweit bekannt gemacht hat. Es baut auf das GTD-System von David Allen auf, wandelt es ab und bereichert es um einige Aspekte.

Kürzlich ist auf www.focusmanifesto.com sein neues Werk erschienen, mit weiteren umfangreichen Tipps zur Produktivitätssteigerung. Das frei erhältliche E-Book mit dem Titel “Focus – A simplicity manifesto in the age of distraction” enthält 121 Seiten und gibt dem Leser Hilfestellung bei der Fokussierung auf das Wesentliche – fernab von allen Ablenkungen.

Finden sie heraus, wie sie sich dem Strom von täglichen Ablenkungen entziehen können, um fokussiert ihre Arbeit zu erledigen.

Auf imgriff.com findet man zudem eine kostenlose deutsche PDF-Version des E-books Zen to Done.

24.04.2011
von Robert Wiechmann
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Frohe Ostern

Projekt-log.de wünscht allen Lesern frohe und schöne Ostern bei einem leckerem Schluck Osterwasser sowie angenehmen Zusammentreffen bei einem Osterfeuer.

15.04.2011
von Katja Roth
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Zeitmanagement – ein Experiment

Als großer Fan des Getting-Things-Done-Prinzips schwöre ich auf das Tool Things.  Leider scheitert meine Organisation immer wieder daran, dass ich ungewollt zwei Listen verwende. Auf der einen Seite bearbeite ich meine Todos in Things und auf der anderen die kontinuierlich im Posteingang auflaufenden Mails. So wird der Posteingang ungewollt zu einer weiteren Todo-Liste.

Klar, laut GTD müsste ich sämtliche Todos, die aus Emails resultieren in mein Things überführen. Das ist jedoch aufgrund der Email-Flut, die mich jeden Tag ereilt, fast unmöglich. Also bearbeite ich meine Emails direkt in meinem Postfach und meine geplanten Todos in Things. Das führt jedoch dazu, dass ich regelmäßig kurz vor Feierabend feststelle, dass ich zwar einen Haufen Emails  bearbeitet habe, aber meine eigentlichen Todos alle liegen geblieben sind.

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12.04.2011
von Robert Wiechmann
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7 interessante Antworten von Katja Roth

Im heutigen Interview wird es gleich doppelt erfreulich: Katja Roth berichtet heute über ihre Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag als Projektmanagerin und Coach in unserer Interviewreihe. Zudem freuen wir uns sehr, dass sie zukünftig diesen Blog mit ihren Blogartikeln bereichern wird.

Katja (40) verfügt über sechs Jahre Erfahrung in der Anwendung von agilen Methoden und ist seit vielen Jahre im Projektmanagement tätig. Als Softwareentwicklerin und technische Projektleiterin in das Berufsleben gestartet, wechselte sie vor 5 Jahren endgültig zum Projektmanagement, um von diesem Zeitpunkt an als Projektmanagerin in Hamburger Beratungshäusern zu arbeiten. Diese Erfahrungen spiegeln sich nicht nur in den erworbenen Zertifikaten zum Scrum Master (CSM), Scrum Product Owner (CSPO) oder Zertifizierte Projektmanagement-Fachfrau (GPM, IPMA Level D) wieder, sondern vor allem in den Projekten die sie begleitet und Fachartikeln, die sie verfasst hat.

Jüngst hat Katja sich dazu entschieden Freiberuflich als Projektmanagerin und Coach tätig zu werden. Hier können ihre Kunden vor allem auf das Schwerpunktwissen zu agilen Methoden setzen. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt dabei in der Einführung von Scrum in Unternehmen und dem Aufbau eines agilen Produktmanagements.

Seien sie gespannt auf die sieben interessanten Antworten von Katja und die künftigen Blogbeiträge. Weiterlesen →

TTM matrix

07.04.2011
von Sven Röpstorff
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Komplexität in den Griff kriegen – Die TTM-Matrix

Während der Estimation- oder Planning-Meetings mit meinen Teams fällt mir häufig auf, dass das Team Backlog Items zum Vergleich heranzieht, über die wir gerade vor ein paar Minuten gesprochen haben. Das ist großartig, da ich sie immer wieder ermutige, Items zueinander im Beziehung zu setzen, anstatt sie absolut auf einer fixen Skala nach Stunden oder Tagen zu bewerten. Allerdings müssen wir diese bereits besprochenen Items sehr oft nochmal öffnen und zeigen, weil die Teammitglieder in der Zwischenzeit Details vergessen haben.

Beispiel Sprint Planning: Das Team bespricht ein Item, das wir in Jira (Link) verwalten und für das Meeting an die Wand projiziert haben. Dann folgt das nächste, das nächste, das nächste, usw. Am Ende frage ich, auf welche Items sich das Team committen will und dann geht’s los: “Kannst Du das Item XY nochmal kurz zeigen?”, “Gehörten da die Designs dazu?”, “Für YZ war nur ein Smoketest notwendig, richtig?”.
Dies veranlasste mich, nach Möglichkeiten zu suchen, die Items länger sichtbar und die Erinnerung länger frisch zu halten. Vor ein paar Wochen nun bin ich über einen Artikel von James King gestolpert, der die “Things-that-matter-Matrix” beschreibt. Ich habe sie mit meinem aktuellen Team mal ausprobiert und frage mich nun, warum ich nicht früher auf so etwas Einfaches und Effektives gekommen bin. Im Folgenden beschreibe ich, wie es funktioniert. Weiterlesen →

28.03.2011
von Ralf Wirdemann
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ATDD – Akzeptanztest-getriebene Entwicklung

Seit Anfang März steht die zweite Auflage meines Buches “Scrum mit User Stories” in den Regalen der Fachbuchhändler. Zwei Gründe haben mich zum Schreiben der 2. Auflage bewogen: Zum einen war im September 2010 bereits absehbar, dass auch der 2. Nachdruck der Erstauflage spätestens im Januar 2011 vergriffen sein wird. Zum anderen beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit dem Thema  “Akzeptanztest-getriebene Entwicklung” (ATDD) und ich wollte diesem Thema einen angemessenen Raum in meinem Buch einräumen.

Ich habe in mehreren Projekten die Erfahrung gemacht, dass Akzeptanzkriterien als essenzieller Bestandteil jeder User Story sowohl vom Product Owner als auch vom Team eher stiefmütterlich behandelt werden. Entweder werden sie gar nicht geschrieben oder in 5 Minuten als lieblose Liste schnell noch der Story hinzugefügt, damit der Scrum Master im Sprint Planning nicht meckert. Diese Beobachtung, zusammen mit der zunehmenden Bedeutung von ATDD, haben mich zum Schreiben des neuen Kapitels “User Stories Akzeptanztesten” veranlasst.

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