Wenn ein neues Projekt ansteht und von einem erwartet wird, eine Aussage über die Dauer zu machen, haben viele ihre ganz eigenen Methoden, diese Dauer zu bestimmen. Scott Berkun kennt Zahlen, die sogenannten magic numbers, die dazu verwendet werden, um zu einer Aussage über die Projektdauer zu gelangen. Magisch deshalb, da sie in die Schätzung einfließen und letztendlich die prognostizierte Dauer des Vorhabens bestimmen. Wie die Ergebnisse und Zahlen zustanden kommen, wissen nur diejenigen, die sie erstellen. Heikel, wenn man darüber nachdenkt, wie viel an so einem Projekt hängen kann…
Scott Berkun listet einige der bekanntesten Herangehensweisen auf, die ihm zu Ohren gekommen sind: Verdoppeln aller Schätzungen - seiner Meinung nach die am Häufigsten verwendete Methode, knapp vor den Managern die 20 % (oder 50 %) hinzuzufügen. Als dritte Variante führt er auf, dass einige heimliche Polster einfügen die auf Vergleiche beruhen (z.B. Team A ist schneller als B).
Zu dem Blogeintrag gab es eine Reihe von Antworten, mit weiteren „magischen Zahlen“ die für die Bestimmung der Projektdauer benutzt werden. So zum Beispiel die Regel: (Minimum Zeitaufwand + (4 x Normaler Zeitaufwand) + Maximaler Zeitaufwand)/6, der Goldene Schnitt oder weitere fragwürdige Ansätze…

02.11.2009 um 15:26 Uhr
Damit ist fast alles gesagt.